Pietà aus der Gertrudskirche

Gespeichert von admin am Mi., 16.02.2022 - 18:31

Die um 1420 geschaffene Pietà (ital. „Frömmigkeit“) ist eine Darstellung der trauernden Mutter Maria mit dem Leichnam Christi auf dem Schoß als Verkörperung des Mutterschmerzes. Die im süddeutschen-österreichischen Raum um 1400 geschaffenen Skulpturen aus Kalksandstein oder wie bei der Garser Pietà aus Kunststein, im sogenannten „weichen Stil“ zeigen Maria, die ihrem Schmerz in stiller Andacht nur verhalten Ausdruck gibt. Der Körper Jesu liegt fast waagrecht ausgestreckt auf ihrem Schoß. Die Garser Pietà befand sich ursprünglich, wie die Darstellung der „Hl. Anna Selbdritt“, in der Gertrudskirche. Sie war auf einem sechsseitigen Pfeiler aufgestellt und zeigt noch die ursprüngliche farbige Fassung.

Typ
Objekt
Von
1450
Abbildung(en)
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Fundstück aus dem Nordturm

Gespeichert von admin am Mi., 16.02.2022 - 18:21

Deckbrett aus dem Riegelkasten des Hocheingangs im 2. Obergeschoß des oktogonalen Bergfrieds. Das Tannenbrett weist die sogenannte Waldkante - den letzten Jahrring unter der Rinde - auf. Das Fälldatum konnte dendrochronologisch (Jahrringanalyse) mit 1090 bestimmt werden Insgesamt weist der Querschnitt 54 Jahrringe auf. Die Datierung erfolgte im Dendrochronologischen Labor der BOKU Wien (Dr. nat. Michael Grabner).

Typ
Objekt
bezieht sich auf
Von
1090
Abbildung(en)
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Falco in Gars

Gespeichert von admin am Mi., 09.02.2022 - 15:51

Heimat ist dort wo mein Herz ist und mein Herz ist da“ -  ein Zitat von Hansi Hölzel alias Falco im Kurier über seine Wahlheimat Gars am Kamp, gab den Anlass unter dem Motto „ Falco in Gars“ in einer von Rudolf Winglhofer einzigartige Ausstellung welche über das Leben eines Weltstars in Gars am Kamp als „Privatmann“ zu gestalten.

Bilder über die persönliche Einrichtung der Villa fotografiert von Niko Havranek, ursprünglich ausgestellt im Landes Museum Hannover und dankenswerterweise von der Marktgemeinde Gars in Vertretung von Bgm. Ing. Martin Falk angekauften Bilder bilden einen kleinen Einblick in das private Leben von „Falco“ in Gars am Kamp

Einzigartig umrahmt wird die Ausstellung auch noch durch eine Videoproduktion von Garser Zeitzeugen welche persönliche Erinnerungen, privat und somit eng mit „Falco“ verbindet.

Typ
Person
Von
1957
Bis
1998
Abbildung(en)
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Franz von Suppè

Gespeichert von admin am Mi., 09.02.2022 - 15:50

Suppè ist als Komponist und Urheber der Wiener Operette bekannt. Suppè war Kapellmeister Theater an der Wien. Ausschlaggebend hierfür war sein Werk: „Das Pensionat“: 24. Nov. 1860. Sein Werk „Das Mädchen auf dem Lande“ aus 1847 kann als „Vorläufer“ gesehen werden. Suppè war ab 1876 in Gars für seine Sommeraufenthalte. Komposition hat auch eine Vertonung für die Friedensnobelpreisträgerin  Bertha von Suttner für „Die Waffen nieder“ erstellt.

 

Ankedotisches zu Franz von Suppè, dem „Erfinder“ der Wiener Operette und Wahl-Garser.

Oscar Dachs im Neuen Wiener Journal vom 4.6.1932 – „Unveröffentlichte Briefe von Franz von Suppé an Josef Dachs“:

„Folgende Briefe sollen den Menschen Suppè schildern, der urgemütlich und liebenswürdig war und viel von einem guten Tropfen hielt. Unvergeßlich blieben mir die Besuche, die ich als Knabe mit meinem Vater am Opernring bei Franz und Sophie Suppé machen durfte; mit welcher unbeschreiblichen Liebenswürdigkeit und Kordialität wurde auch ich kleiner Knirps von jenem großen und genialen Mann empfangen und mit besonderen Süßigkeiten und Bonbons traktiert. Im Nebenzimmer hieß uns der Papagei ‚Coco‘, der Liebling des Hausherrn, mit großem Enthusiasmus willkommen, und sein wiederholtes „Hab‘ die Ehre! Hab‘ die Ehre!“ ist mir unvergeßlich geblieben.“


Gars, 1890:

Suppè an Dachs!

Rot ist die Liebe, rot ist die Rose.
Jedoch rot ist auch die rote Rübe
und rot ist der feurige Dalmatinerwein,
Drum soll rot auch mein Briefpapier sein.

Die Gegend ist lieblich, das wetter ist schön,
Es fehlt nur noch eines, den Freund hier zu seh’n.

Die Ente, die Gans, das Huhn und das Schwein,
Sie möchten so gerne gegessen schon sein.

Typ
Person
Von
1819
Bis
1895
Abbildung(en)
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